<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>MeinBlog on Emma unterwegs</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/tags/meinblog/</link><description>Recent content in MeinBlog on Emma unterwegs</description><generator>Hugo -- 0.134.1</generator><language>de</language><lastBuildDate>Wed, 03 Jul 2024 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://dev.emma-unterwegs.net/tags/meinblog/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Norwegenträume</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-03-norwegentraueme/</link><pubDate>Wed, 03 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-03-norwegentraueme/</guid><description>&lt;p>Ganz früh geht es los. Mein Schlafplatz ist unbequem genug, dass ich mich nicht noch einmal umdrehe. Meine Haferflocken hatte ich abends eingeweicht, also muss ich sie nicht einmal kochen. Innerhalb einer Stunde ist alles gepackt und eine Strecke für den Tag geplant. Es wird wieder viel an großen Straßen entlanggehen, aber meistens auf Fahrradwegen.&lt;/p>
&lt;p>Gestern habe ich die Grenze überschritten. Die Norweger überholen respektvoller, lassen mir 1-2 Meter Platz, und ich fühle mich nicht, als ob ich vom nächsten LKW in den Straßengraben gedrängt werde. Mitten am Tag sehe ich Rehe und sogar ein Rehkitz in der Ferne.&lt;/p></description></item><item><title>Zivilisation</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-02-zivilisation/</link><pubDate>Tue, 02 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-02-zivilisation/</guid><description>&lt;p>Die warme Hühnergeschmackbrühe (vegan) mit den Ramennudeln wird zum Höhepunkt des Tages. Salz, Geschmacksverstärker, Fett – was will man mehr vom Leben?&lt;/p>
&lt;p>Heute war ein auf ähnliche Weise frustrierender Tag wie gestern. Sobald ich meinen einsamen Lagerplatz mit seinen Unmengen Blaubeeren verlasse, treibe ich mich über viele große Straßen. Wenn der Weg mal nicht über die Straße führt, stellt er sich häufiger als nicht oder kaum passierbar heraus.&lt;/p>
&lt;p>Ich sehne mich nach Wildnis, weit weg von den vielen Autos. In den letzten Tagen hatte ich mich eher nach Interaktion und Menschen gesehnt. Der harte Asphalt, die Fast-Food-Ketten und Raststätten bieten aber leider nicht den fruchtbarsten Boden für Austausch. Zusätzlich kommen mir die Menschen verschlossener vor. In Dänemark wurde ich oft laut und enthusiastisch zurückgegrüßt, hier werde ich oft kaum zur Kenntnis genommen.&lt;/p></description></item><item><title>Sonne</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-01-schwedischekueste/</link><pubDate>Mon, 01 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-01-schwedischekueste/</guid><description>&lt;p>Das erste, was ich morgens tue: in den See hüpfen. Mit der goldenen Morgensonne die über ihm steht kann ich es mir nicht verkneifen. Kühl, aber sehr angenehm.&lt;/p>
&lt;p>Nach nur einem Tag Regen und grau schon genieße ich die kräftige Sonne die mein Zelt trocknet. Daniel ist schon wach und bietet mir Kaffee an. Ich sammele frische Blaubeeren für meinen Porridge und teile welche mit Daniel.&lt;/p>
&lt;p>Heute verlasse ich den European divide Trail um mich nach Norwegen durchzuschlagen. Schnell hinterfrage ich diese Entscheidung, als ich auf einer Bundesstraße zwischen Autos, LKW und Straßenrand klemme. Ich bin dankbar für mein neue Warnweste, dank dieses übermodischen Accessoires kann zumindest niemand behaupten mich zu übersehen.&lt;/p></description></item><item><title>Regenträgheit</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-30-imhinterland/</link><pubDate>Sun, 30 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-30-imhinterland/</guid><description>&lt;p>Morgens verlasse ich mein Zelt nur, wenn es unbedingt nötig wird. Ich höre die Regentropfen auf mein Zelt prasseln und gestalte meinen Morgen, soweit es geht, drinnen. Ich koche meinen Porridge (mit maximalem Abstand zu den hitzeempfindlichen Zeltwänden), schreibe noch ein wenig Blogeinträge nach und fange umständlich an, meine Taschen zu packen. Irgendwann höre ich Nick, der durch den See zu mir geschwommen ist und mir zuruft, ich solle doch zu ihnen kommen.&lt;/p></description></item><item><title>Weggefährt:innen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-29-weggefaehrten/</link><pubDate>Sat, 29 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-29-weggefaehrten/</guid><description>&lt;p>Die letzten Wochen waren einsam. Trotz der vielen wunderbaren Begegnungen mit Menschen. Es ermüdet mich, jeden Tag so viele Entscheidungen alleine zu treffen, alleine verantwortlich zu sein für meine Sicherheit, mein Essen, meine Freude.&lt;/p>
&lt;p>Ich gehe davon aus, dass der Norden Schwedens noch einsamer ist, hunderte Kilometer nichts als Wald. Die Idee, dem European Divide Trail in diese Einsamkeit zu folgen, reizt mich gerade wenig.&lt;/p>
&lt;p>Mit einer etwas diffuseren Variante dieser Gedanken starte ich in den Tag. Ein wenig lustlos darauf, weiter zu radeln, mich dafür bereit zu machen.&lt;/p></description></item><item><title>Akkus leer</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-28-akkuleer/</link><pubDate>Fri, 28 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-28-akkuleer/</guid><description>&lt;p>Um 4 Uhr werde ich wach, habe schlecht geschlafen vor lauter Mückenstichen und Periodenschmerzen. Zumindest habe ich so ganz viel Zeit, die Fähre zu finden.&lt;/p>
&lt;p>Die lohnt sich auch. Die Schilder an der Fähre zeigen nur Fahrradverbote, aber keines zeigt, wo Fahrräder dann tatsächlich hingehören. Also folge ich den Autoschildern und frühstücke vor der Schranke. Noch dürfen wir nicht rein.&lt;/p>
&lt;p>In Pole Position fahre ich in den Bug der Fähre. Witzig, mit dem Fahrrad vor den LKWs eingewiesen zu werden. Die Überfahrt verbringe ich quer über drei Sitze verteilt in tiefem Schlaf.&lt;/p></description></item><item><title>Abwege abwägen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-27-abwege/</link><pubDate>Thu, 27 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-27-abwege/</guid><description>&lt;p>Der Rahmen meines Fahrrads gräbt sich in meine Schulter. Es rutscht ein wenig. Ich spanne alles an, um es und mich stabil zu halten. Meine Beine zittern. Mein Herz rast. Schätzungsweise 20 Höhenmeter habe ich schon, 10 fehlen mir noch. Umkehren kann ich nicht. Wenn ich mich und das Fahrrad nicht unter Kontrolle halte, fallen wir. Die meisten Taschen sind ab, mindestens 15 kg wiegt mein Fahrrad aber sicherlich trotzdem.&lt;/p></description></item><item><title>Pyt</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-26-pyt/</link><pubDate>Wed, 26 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-26-pyt/</guid><description>&lt;p>Anscheinend ist „Pyt“ das dänische Äquivalent von „Ja mei“. Diese Lebenseinstellung übe ich heute.&lt;/p>
&lt;p>Ich übe „Pyt“ erst wegen der Hitze. Wenn der Asphalt sie speichert und an mich abgibt, sind 26 Grad für mich unerträglich.&lt;/p>
&lt;p>„Pyt“ ist die einzig richtige Antwort, als mein Reifen dann platt ist und ich versuche, den tubeless Reifen zu flicken. Pyt, als das Provisorium nicht hält, das Werkzeug nicht das richtige ist und ich am Straßenrand mit Nadel und Faden den Mantel nähe.&lt;/p></description></item><item><title>Öffnungszeitensprints</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-25-nachskals/</link><pubDate>Tue, 25 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-25-nachskals/</guid><description>&lt;p>Bis um Viertel vor drei tingele ich durch den Tag. Dann nicht mehr. Ich merke, dass der Laden, bei dem ich noch meinen E-Reader abholen will, nur bis 19 Uhr auf hat. Vier Stunden also, wenn ich ihn noch heute abholen will. Noch 80 km und einige hundert Höhenmeter. Also trete ich richtig in die Pedale. Es macht Spaß, durch die Landschaft zu fliegen; nur einmal bin ich traurig, nicht anzuhalten – einmal für einen See, einmal für einen Kiosk. Ich habe Musik im Ohr, die mich schon jahrelang beim Sport begleitet, der Rhythmus treibt mich voran.&lt;/p></description></item><item><title>Dänische Heide</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-24-indaenemark/</link><pubDate>Mon, 24 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-24-indaenemark/</guid><description>&lt;h2 id="tag-15-240624">Tag 15: 24.06.24&lt;/h2>
&lt;p>Manchmal ist der Hopsalauf die einzig mögliche Form der Fortbewegung. So fühle ich mich gerade. Seit ich an meinem Schlafplatz angekommen bin, sprühe ich ein wenig vor Freude und Glück.&lt;/p>
&lt;p>Jetzt gehe ich in dieser Heidelandschaft spazieren. Das dänische Wort dafür kann ich leider nicht aussprechen, aber diese gefällt mir sehr gut. Die Frau, die mir am frühen Abend meine Flaschen aufgefüllt hat (und noch eine Limo geschenkt) hat mir geraten, diese Heide als Schlafplatz aufzusuchen.&lt;/p></description></item><item><title>Nach Dänemark</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-23-nachdaenemark/</link><pubDate>Sun, 23 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-23-nachdaenemark/</guid><description>&lt;h2 id="tag-15-230624">Tag 15: 23.06.24&lt;/h2>
&lt;p>Ich habe es heute ans Meer und nach Dänemark geschafft. Ich bin gerade sehr langsam unterwegs. Ich verdächtige dass das an der veränderten Geometrie seit der Sattelanpassung liegt und werde das morgen zurück bauen. Oder ich habe bei meiner Pause in Hamburg ganz besonders schnell Kondition abgebaut.&lt;/p>
&lt;p>Ich habe mich heute mehrmals ganz entspannt im Schlafsack noch mal umgedreht. Der einsetzende Nieselregen hat mich dann aber doch ganz schnell aus dem Schlafsack geworfen. Bei meinen Gastgeber*innen gab es noch lecker Kaffee und Frühstück. Wir haben uns herzlich voneinander verabschiedet, sie haben sich sogar für meinen Besuch bedankt.&lt;/p></description></item><item><title>Neustart</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-22-neustart/</link><pubDate>Sat, 22 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-22-neustart/</guid><description>&lt;h2 id="tag-15-220624">Tag 15: 22.06.24&lt;/h2>
&lt;p>Endlich wieder unterwegs. Morgens noch mehr Material versorgt, letzte Laptoparbeit erledigt, mich von Marei verabschiedet. Marei hat bemerkt, wie gern ich die Veggie-Fleischpflanzerl (über dieses Wort haben sich meine Nordeutschen Gastgeber gerade amüsiert, deswegen muss ich es sowieso nennen), aus ihrem Kühlschrank wegfuttere, und mir noch eine Tüte davon mitgegeben. Sehr guter Radl-Eiweiß-Snack. Dann noch ein letztes Hamburger Franzbrötchen.&lt;/p>
&lt;p>Der Weg zieht sich zwischendurch. Viele Fahrradwege entlang großer Straßen. Mittlerweile bin ich von abwechslungsreichen Waldwegen verwöhnt, und langweile mich auf den geteerten Wegen. Ein bisschen langsam bin ich auch, habe wohl meinen Rhythmus noch nicht ganz gefunden. Als dann doch ein Waldweg auftaucht lässt sich ein Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht wischen.&lt;/p></description></item><item><title>Hamburch</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-21-hamburch/</link><pubDate>Fri, 21 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-21-hamburch/</guid><description>&lt;h2 id="tag-11-14-1806-210624-wenige-km-und-hm">Tag 11-14: 18.06.-21.06.24, wenige km und hm&lt;/h2>
&lt;p>Wenn ich anhalte, verfliegt die Zeit. Fünf volle Tage schon in Hamburg, gefühlt zwar immer wieder gut verbracht, dann aber doch schnell vorbei.&lt;/p>
&lt;p>Kontextfreie Momentaufnahme: Bei Franzbrötchen (elbgold!) und Kaffee lasse ich mich von dem Martin Suter in den Bann ziehen. &lt;em>Die dunkle Seite des Mondes&lt;/em> hatte ich in der Lüneburger Heide geschenkt bekommen. Ein Buch was mich berührt hat, auf Reisen genommen hat, aber auch viel noch Einzuordnendes übrig lässt.&lt;/p></description></item><item><title>Bei Marei</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-17-bei-marei/</link><pubDate>Mon, 17 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-17-bei-marei/</guid><description>&lt;h2 id="tag-10-17062024-0-km-0hm">Tag 10: 17.06.2024, 0 km, 0hm&lt;/h2>
&lt;p>Heute bei Marei in Wandsbek, Hamburg. Wir gehen zusammen spazieren, kochen zusammen, schauen ins Gebrauchtwarenhaus Stilbruch. Marei und ich sind sehr vertraut mit einander, das ist ein entspanntes Miteinander.&lt;/p>
&lt;p>
&lt;picture>
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&lt;/pi</description></item><item><title>Ja sagen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-16-ja-sagen/</link><pubDate>Sun, 16 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-16-ja-sagen/</guid><description>&lt;h2 id="tag-9-16062024-105-km-550-hm">Tag 9: 16.06.2024, 105 km 550 hm&lt;/h2>
&lt;p>Um 4 Uhr war ich heute wach. Ich male mir aus, dass ich vormittags schon in Hamburg ankomme, wenn ich bald losfahre. Dann merke ich, dass ich noch müde bin und erlaube mir, auszuschlafen. Es ist 8 Uhr als ich das nächste Mal wach werde. Kaum habe ich die Augen auf, ruft mir ein Paar zu: “Frühstück?”. Die beiden gehen mit ihren vier Hunden Gassi – und ich sage ja.&lt;/p></description></item><item><title>Auf den European Divide Trail</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-15-auf-den-european-divide-trail/</link><pubDate>Sat, 15 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-15-auf-den-european-divide-trail/</guid><description>&lt;h2 id="tag-8-15062024-90-km-230-hm">Tag 8: 15.06.2024, 90 km, 230 hm&lt;/h2>
&lt;p>Der erste Tag auf dem European Divide Trail. Das ist eine Route, die Andy Cox zusammengestellt hat und der ich bis an die norwegisch-russische Grenze folgen möchte. Der Trail verläuft direkt hinter Martinas Haus und ich fahre keine 50 Meter, um auf die Route zu stoßen.&lt;/p>
&lt;p>Ich weiß, dass ich heute nicht sehr weit fahren muss – 200km ganz bis Hamburg zu Marei schaffe ich nicht an einem Tag, und über zwei Tage sind sie dann sehr großzügig aufgeteilt. Ich fahre also entspannt gegen 12 Uhr aus Hannover los, verabschiede mich noch herzlich von Martina und Mo. Jetzt wird der Weg richtig spannend. Andy Cox hat eine wirklich abwechslungsreiche Strecke zusammengesucht, über Wege die mit meinem Fahrrad gerade noch fahrbar sind – aber es ist harte Arbeit. Das erste Mal habe ich mit Mücken zu kämpfen und halte nur so kurz an wie nötig. Die arabischen Süßigkeiten, die Mos Mutter mitgebracht hat, sind zwar von der Fahrt schnell zerbröselt, schmecken aber immer noch herrlich.&lt;/p></description></item><item><title>Bei Mo</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-14-bei-mo/</link><pubDate>Fri, 14 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-14-bei-mo/</guid><description>&lt;h2 id="tag-7-7km-hm">Tag 7: 7km, ?hm&lt;/h2>
&lt;p>Heute ist Pausentag, oder Mo-tag. Auf geschätzt 7 km komme ich ausschließlich, weil ich mich (erfolglos) auf die Suche nach einem Fahrradladen mache um meine angeschlagene Kurbelgarnitur austauschen zu lassen.&lt;/p>
&lt;p>Ich darf heute hauptsächlich Mos Familien kennenlernen. Mit Mos Doma (kurz für deutsche Oma, bei ihr im Haus durfte er während Corona lernen und arbeiten) kochen wir arabisch-lecker. Doma und ich sind dankbar für Mos Kochfähigkeiten. Dann lerne ich seine Schwester und Mutter kennen, sie bringen herrliche arabische Süßigkeiten mit (die Maamoul mit Kardamom wecken einen ungekannten Glauben). Solch wunderbare Menschen haben ihn geprägt. Mo ist in Damaskus aufgewachsen. Es steckt viel Schönheit darin, wie er die beiden Kulturen vereint. Sein Deutsch ist von dem Poetischen des Arabisch geprägt, er malt Bilder mit Worten. Als Deutschland das EM-Eröffnungspiel gewinnt, ist er voller wilder Euphorie. Hupend fahren wir im Smart durch die Innenstadt. Wir essen noch leckeren Döner (den angeblich besten Döner Niedersachsens) und gehen über zu sanften Gesprächen.&lt;/p></description></item><item><title>Zu Mo</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-13-zu-mo/</link><pubDate>Thu, 13 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-13-zu-mo/</guid><description>&lt;h2 id="tag-6-13062024-124km-320hm">Tag 6: 13.06.2024, 124km, 320hm&lt;/h2>
&lt;p>Ich durfte nach einem Lena-WG-Frühstück in einen relativ entspannten Tag starten. Heute war mein Hauptziel, Mo zu erreichen. Eine einfache und unspektakuläre Strecke.&lt;/p>
&lt;p>Ich werde von Mo und seiner deutschen Familie Martina (er nennt sie Tante, auf Arabisch) in Empfang genommen, die beiden fragen sofort meine Bedürfnisse ab und ich werde bestens versorgt. Sogar mein Fahrrad kriegt zum ersten Mal eine Dusche. Ich wusste, dass ich mich bei Mo wohl fühlen würde und Freude haben würde ihn weiter kennenzulernen. Aber auch Martina ist ein besonderer Mensch, sie hat wirklich echtes Interesse und stellt uns beiden immer wieder spitzfindige Fragen. Sie fragt mich was Glück (für mich) ist. Auch wenn wir diese Frage nicht fertig beantworten konnten habe ich doch ein wenig davon gefunden.&lt;/p></description></item><item><title>Rennsteig</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-12-rennsteig/</link><pubDate>Wed, 12 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-12-rennsteig/</guid><description>&lt;h2 id="tag-5-12062024-163km-1510hm">Tag 5: 12.06.2024, 163km, 1510hm&lt;/h2>
&lt;p>Um 4:30 Uhr bin ich wach. Ich repariere zuerst meine Hose, sie kriegt einen Flicken aus Handschuhstoff. Nach Tee und Frühstück radle ich in den ersten Sonnenstrahlen los, die mich aber noch nicht wirklich wärmen.&lt;/p>
&lt;p>Ich kläre meinen Schlafplatz ab und plane noch mal meine Strecke Richtung Göttingen. Sie schaut hügelig aus, aber machbar. Ich unterschätze sie in diesem Moment noch.&lt;/p>
&lt;p>Beim Bäcker bin ich stolz als ich zum ersten Mal nach Brötchen statt Semmel frage, auch wenn mir das Wort nur schwer über die Lippen kommt. Ich oute mich dann doch als Bayern als ich nach dem Zwetschgen (Pflaumen!) Kuchen frage. Wie auch immer bezeichnet, ist er eine sehr willkommene und leckere Stärkung.&lt;/p></description></item><item><title>Deutsch-deutsche Grenzen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-11-deutsch-deutsche-grenzen/</link><pubDate>Tue, 11 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-11-deutsch-deutsche-grenzen/</guid><description>&lt;h2 id="tag-4-11062024-117-km-1460-hm">Tag 4: 11.06.2024, 117 km, 1460 hm&lt;/h2>
&lt;p>Immer wieder ging es heute hin und her zwischen Thüringen und Bayern, im landschaftlich wunderschönen grünen Band hängt so viel Geschichte von einem gespaltenen Deutschland. Hinter der Grenze schauen die Häuser anders aus, die Infrastruktur ist schlechter, es gibt weniger Wirtshäuser, ich werde weniger zurückgegrüßt. Die Landschaft ist spannend, die Hügel machen Spaß und die Wege sind abwechslungsreicher – statt Asphalt und simplen Forstwegen muss ich mich zum ersten Mal auch ein wenig anspruchsvollere Wege rauf und runter kämpfen. Dafür zwingen mich Umbauarbeiten zwischendurch auf eine Bundesstraße, die ich möglichst schnell hinter mich bringe. Die unwegsamen Sträßchen genieße ich dafür umso mehr – ich fühle mich wirklich auf meinem Fahrrad zuhause.&lt;/p></description></item><item><title>Ankommen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-10-ankommen/</link><pubDate>Mon, 10 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-10-ankommen/</guid><description>&lt;h2 id="tag-3-10062024-146km-443hm">Tag 3: 10.06.2024, 146km, 443hm&lt;/h2>
&lt;p>Die letzten Tage haben sich gehetzt angefühlt, ich bin mehr für ein Ziel als für den Weg geradelt. Auch heute hatte ich das Gefühl, ich muss aufholen. Dank Fahrradproblemen bin ich schließlich gestern statt 200 km „nur“ knapp 160 km gefahren und auch heute erst mittags losgekommen, nach vorübergehender Reparatur. Es gibt einen halbwegs guten Grund für meinen Zeitdruck: ich will meinen lieben Freund Mo in Hannover erwischen, also am besten vor Donnerstag dort ankommen. Gleichzeitig mache ich mir vermutlich mehr Stress als nötig und vergesse ganz, dass ich auf Reisen bin. Erlaube mir kaum Pausen, und in den wenigen Pausen hocke ich mich an den Wegesrand, um mich möglichst schnell mit Essen aufzufüllen.&lt;/p></description></item><item><title>Breakdown</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-09-breakdown/</link><pubDate>Sun, 09 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-09-breakdown/</guid><description>&lt;h2 id="tag-2-09062024-157-km-772-hm">Tag 2: 09.06.2024, 157 km, 772 hm&lt;/h2>
&lt;p>Ein fast explosionsartiges Knacken aus meinem Antrieb. Ich höre auf zu treten und schaue nach unten zwischen meine Beine. Mein Kettenblatt ist ausgerissen.&lt;/p>
&lt;p>Ich bin sehr früh gestartet, vor 6:00 Uhr saß ich schon auf meinem Fahrrad. Ich genieße es, Sonntagmorgens durch die Dörfer zu fahren. Es ist so ruhig, so unberührt. Ich muss mir keine Sorgen um Autos machen. Die ersten 50 km sind schon um 8:15 Uhr erledigt.&lt;/p></description></item></channel></rss>