<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Posts on Emma unterwegs</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/</link><description>Recent content in Posts on Emma unterwegs</description><generator>Hugo -- 0.134.1</generator><language>de</language><lastBuildDate>Mon, 12 Aug 2024 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://dev.emma-unterwegs.net/posts/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Nothing</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-12-nothing/</link><pubDate>Mon, 12 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-12-nothing/</guid><description>&lt;p>
&lt;picture>
&lt;source data-srcset="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu13792290260696968569.webp 400w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu4483488659585487318.webp 600w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu2307728502559382167.webp 800w" srcset="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu13792290260696968569.webp 400w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu4483488659585487318.webp 600w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu2307728502559382167.webp 800w" type="image/webp">
&lt;source data-srcset="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu16742513879834879330.jpeg 400w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu15025398241396039059.jpeg 600w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu14083827506101712792.jpeg 800w" srcset="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu16742513879834879330.jpeg 400w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu15025398241396039059.jpeg 600w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639_hu14083827506101712792.jpeg 800w" type="image/jpeg">
&lt;img loading="lazy" src="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/08/IMG_6639.jpeg" alt="" />
&lt;/pi</description></item><item><title>Weniger ist mehr</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-11-weniger-ist-mehr/</link><pubDate>Sun, 11 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-11-weniger-ist-mehr/</guid><description>&lt;p>Je länger ich reise, desto leichter wünsche ich mir mein Gepäck. Am Anfang ging es mir vor allem darum, ein möglichst leichtes und wendiges Fahrrad zu haben. Jetzt bin ich froh, nur diejenigen Gegenstände dabei zu haben, die ich wirklich brauche. In meinem sonstigen Leben besitze ich so viel Zeug, das ich nur selten verwende. Hier verwende ich alles fast täglich (außer meinem Oh-Shit-Kit aus Erste-Hilfe-Set und Reparaturmaterialien, das zum Glück nur selten nötig ist).&lt;/p></description></item><item><title>Hüttenabend</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-10-h%C3%BCttenabend/</link><pubDate>Sat, 10 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-10-h%C3%BCttenabend/</guid><description>&lt;p>Es ist windig. So windig, dass meine Jacke im Wind knattert. So windig, dass ich zwar mein Zelt kurz zum Trocknen festgebunden habe, dann aber doch nicht darauf vertraut habe, dass es nicht im nächsten Tal landet. Trotzdem ist es in den fünf Minuten, die es im Wind verbracht hat, doch ganz gut angetrocknet. So windig, dass ich zu meinem abendlichen Bad keine Wechselkleidung mitgenommen habe aus Angst, dass auch diese im Tal landet.
Sehr froh bin ich, dass ich heute nicht im Zelt übernachte.&lt;/p></description></item><item><title>Zähneklappern</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-09-z%C3%A4hneklappern/</link><pubDate>Fri, 09 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-09-z%C3%A4hneklappern/</guid><description>&lt;p>Heute war einfach kalt und nass. Das fasst auch schon den Tag zusammen.&lt;/p>
&lt;p>Eigentlich war die Strecke zumindest zu Beginn ganz schön, auch wenn der Weg im Prinzip ein Bach war. In kürzester Zeit bin ich durch all meine Schichten nass. Das einzige, was mich halbwegs warm hält, ist das Fahren. Als es bergab geht, hilft aber auch das nicht.&lt;/p>
&lt;p>Ich halte im Supermarkt um einzukaufen, Geräte zu laden und mich aufzuwärmen. Die Joker Kette in Norwegen erfreut mich mit ihren Sitzecken und Kundenklos immer wieder. In diesem Laden verbringe ich mehrere Stunden und koche mir sogar Mittagessen. Ich wärme ein wenig auf, merke aber auch, wie tief mir die Kälte im Körper sitzt, auch wenn ich noch nicht sehr weit gefahren bin.&lt;/p></description></item><item><title>Etappenziele</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-08-etappenziele/</link><pubDate>Thu, 08 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-08-etappenziele/</guid><description>&lt;p>Heute also das Tal hinter. Die Strecke, die ich gestern schon wegen des Bundesstraßenanteils gefürchtet hatte. Ich möchte sie heute einfach hinter mich bringen.&lt;/p>
&lt;p>Die Strecke vermeidet, wo es geht, durchaus die Bundesstraße, und so geht es am Anfang über sehr steile, und zumindest mit Gepäck nicht fahrbare Graswege. Anstrengend aber vielleicht die Anstrengung wert? So sicher bin ich mir da nicht. Ein sicheres Highlight auf einem etwas abwegigen Umweg: zwei sehr soziale Ziegen, die lange neben mir her laufen und sich auch kraulen lassen. Sie versuchen die Bänder meiner Lenkertasche anzuknabbern, da muss ich sie leider wegschieben.&lt;/p></description></item><item><title>Zwei Tage?</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-07-zweitage/</link><pubDate>Wed, 07 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-07-zweitage/</guid><description>&lt;p>Ich wache nach viel zu wenig Schlaf sehr früh, gegen 4:30 Uhr auf. Der Wind, oder viel mehr meine Sorge darum, hat mich schlecht schlafen lassen. Zumindest hat er mein Zelt trocken geblasen. Es soll ab 8 Uhr regnen und ich gebe die Hoffnung auf weiteren Schlaf auf, um mein Zelt trocken einpacken zu können. Zumindest ist es schon hell.&lt;/p>
&lt;p>Die Strecke des Rallarvegen von hier ist genau das Fahren, was ich mir wünsche. Eine schöne und spannende Berglandschaft, und ziemlich anspruchsvolle, aber noch gut fahrbare Forstwege. Ich staune über die Gletscher in der Ferne, die Grüntöne der Moose und die Blautöne, die die Gewässer annehmen. Ich freue mich an den Schneefeldern, die auch im August noch am Weg liegen. Es geht viel bergab, von gebirgigen 1300hm runter auf Meereshöhe im Fjord. Langsam wird der Weg weniger wild, langsam umgeben mich mehr Menschen.&lt;/p></description></item><item><title>Unterhosenabholung</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-06-unterhosenabholung/</link><pubDate>Tue, 06 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-06-unterhosenabholung/</guid><description>&lt;p>Mein Reifen rutscht weg, mein Fuß kommt nicht schnell genug aus dem Clickie raus und ich bremse mit meinen Händen und Armen. Mein erster Sturz der Reise, in den ersten fünf Minuten des Tages. Einmal alles schütteln, funktioniert alles noch? Scheint so. Mein Ellenbogen tut weh, er ist aufgeschürft. Sonst völlig unversehrt. Ich muss erst mal durchatmen. Noch mal Glück gehabt und eine gute Warnung zu Vorsicht.&lt;/p>
&lt;p>Die Nacht habe ich in der Nähe eines größeren Fluss verbracht, der an so vielen Orten und Siedlungen vorbeiführt, dass ich das Wasser auch gefiltert nicht unbedingt trinken möchte. Unklugerweise habe ich davor meine Wasserflaschen auch nicht aufgefüllt. Beim frühzeitigen Flaschenauffüllen muss ich noch ein wenig dazulernen. Deswegen gibt es Knäckebrot statt Haferbrei zum Frühstück, das geht auch ohne Wasser. Danach suche ich nach Wasser und frage schließlich ein paar Handwerker danach. Sie sprechen nur Polnisch und Russisch und ich bin sehr stolz als ich mein Polnisch aus den hintersten Ecken meines Gehirns rauskrame und nach &amp;ldquo;woda&amp;rdquo; frage und mich mit &amp;ldquo;dziękuję&amp;rdquo; bedanke.&lt;/p></description></item><item><title>Telefonieren</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-05-telefonieren/</link><pubDate>Mon, 05 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-05-telefonieren/</guid><description>&lt;p>Sechs Stunden verbringe ich heute damit. Eigentlich ein wenig versehentlich.&lt;/p>
&lt;p>Morgens habe ich noch keine Verbindung. An Fønhuskoia gibt es keine, ich genieße die Ruhe. Ich schreibe viel und genieße die Sonne. Tagsüber kann man den Außenbereich der Hütte auch nutzen, da halten sich die Mücken endlich fern. Ich bin langsam heute Morgen, und an der Hütte aufzubrechen kostet mich viel Zeit: es hat auch Vorteile im Zelt nur einen Topf zu haben den ich dreckig machen kann - hier komme ich auf je vier Töpfe und Teller plus mehrere Tassen die alle abgespült werden müssen. Der Nachteil daran, dass ich die ganze Hütte für mich alleine habe ist, dass ich sie auch alleine putzen muss. Bei der Kombination aus Genuss und Putzen breche ich um 14 Uhr erst auf.&lt;/p></description></item><item><title>Beerig</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-04-beerig/</link><pubDate>Tue, 06 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-04-beerig/</guid><description>&lt;p>Der Tag heute war ein einziger Genuss. Ich hatte mich nur bedingt auf den Tag gefreut, weil viel Regen vorhergesagt gewesen war. Die bedrohlichen Wolken am Vormittag haben meine Hoffnung auch nicht geweckt. Letztendlich sind aber die meisten an mir vorbeigezogen, nur mein Zelt ist nachts nass geworden. Es hat dann nur ein paar Mal kurz geregnet und ich hatte nachmittags sogar ganz viel wunderbar warme Sonne. Ich habe mir heute richtig Zeit genommen, an vielen Stellen auf die besten Arten getrödelt, angefangen mit langem ausschlafen.&lt;/p></description></item><item><title>Rhythmus suchen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-03-rhythmus/</link><pubDate>Sat, 03 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-03-rhythmus/</guid><description>&lt;p>Ich weiß noch nicht, was ich mir von meiner weiteren Reise wünsche. Vielleicht ist es das, was mir heute ein wenig aufs Gemüt schlägt.&lt;/p>
&lt;p>Nach einer unruhigen Nacht breche ich erst mittags auf. Ich bin immer noch ein bisschen schwach. Weil ich so langsam vorankomme, hatte ich mich in der Distanz zur nächsten Stadt ein wenig verschätzt. Ich esse noch meine allerletzten Haferflocken, dann gehen zum ersten Mal überhaupt auf dieser Reise meine Vorräte leer (bis auf eine halbe Tube Honig, Salz und Zimt). Dank Himbeeren, Blaubeeren, und Walderdbeeren halte ich bis zum nächsten Supermarkt durch.&lt;/p></description></item><item><title>Wiedervereinigung</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-02-wiedervereinigung/</link><pubDate>Fri, 02 Aug 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-08-02-wiedervereinigung/</guid><description>&lt;p>Endlich wieder auf meinem Fahrrad! Es sind ganze drei Wochen vergangen, seit ich zuletzt darauf saß. Ich war sehr glücklich in dieser Zeit, freue mich aber jetzt sehr wieder, in den Sattel zurückzukehren. Das Wetter spielt mit, angenehmstes Sommerwetter strahlt mir ins Gesicht. Ich strahle über das ganze Gesucht zurück, als ich wieder in die Pedale treten darf.&lt;/p>
&lt;p>Die letzten zweieinhalb Wochen werde ich versuchen in anderen Blogeinträgen zusammenzufassen. Es ist viel passiert, und es ist eine Herausforderung dem gerecht zu werden. Ich wurde nach meiner langen Funkstille schon gefragt, ob denn alles gut bei mir ist (lieben Gruß an Hauke und das
&lt;a href="https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-22-neustart/">Hexenbad&lt;/a>). Alles ist sehr gut, aber ich habe auch noch viel Neues einzuordnen. In Kurzfassung für Kontext: ich habe eine Woche auf einer Art Festival verbracht, dort ein paar Menschen sehr intensiv kennengelernt und meine Beziehung zu mir selbst neu definiert. Ich habe mich in einen dieser Menschen Hals über Kopf verliebt und dann noch eine Woche bei ihm verbracht. Ich habe Entscheidungen über mein Leben ab Herbst getroffen, unter anderem nach Schweden zu ziehen. Ich habe noch mal ein paar Reperatur- und sonstige Materialien organisiert, bin nach Oslo zurückgefahren, krank geworden. Ich wurde zu zwei Tagen Pause bei und mit meiner lieben Gastfamilie gezwungen. Heute bin ich weitergezogen.&lt;/p></description></item><item><title>Zurück</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-13-zurueck/</link><pubDate>Sat, 13 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-13-zurueck/</guid><description>&lt;p>Vom sonnigen Oslo fahre ich in das regnerische Göteborg. Es fühlt sich komisch an, in diese Stadt zurückzukehren.&lt;/p>
&lt;p>Heute war der Tag mit Erledigungen und Busfahren voll. Ich habe erfolglos versucht, eine mückendichte lange Hose zu erwerben. Dafür habe ich erfolgreich Kopfhörer gekauft.&lt;/p>
&lt;p>Am Bus werde ich von Fredrik abgeholt. Das Festival fängt morgen an seinem Grundstück statt. Mit ihm hatte ich auch schon telefoniert; wir waren uns schon da sympathisch (sonst wäre ich jetzt nicht hier). Ich bin neugierig auf die nächste Woche und glaube, dass es mit viel Meditation und Menschen eine gute Abwechslung von meinem bisherigen Rhythmus sein wird.&lt;/p></description></item><item><title>Sonne im Gesicht</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-12-sonne/</link><pubDate>Fri, 12 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-12-sonne/</guid><description>&lt;p>Immer wieder erstaunlich, wie viel Zeit für Materialpflege, Wäsche waschen, kochen, putzen schon drauf geht. So ähnlich geht der Großteil meines Tages ins Land. Noch ein Spaziergang, mit meinem Bruder und Oma und Opa telefonierend, Himbeeren finden, mit dem Handwerker Gustav quatschen und schon ist der Tag vorbei. Trotzdem ein guter Tag, ich genieße immer wieder die Sonne und freue mich auch, dass ich all diese Aufgaben in Ruhe angehen kann.&lt;/p></description></item><item><title>Ent-Zug</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-11-entzug/</link><pubDate>Thu, 11 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-11-entzug/</guid><description>&lt;p>Wofür brauche ich eigentlich mein Handy? Diese Frage stelle ich mir, als ich einschätzen muss, wie es für mich von hier weitergeht. Hörbücher hören; ein sehr schöner Luxus, aber es geht leicht ohne. Mit Oma und Opa telefonieren; nicht überlebensnotwendig. Diesen Blog schreiben; tut mir leid, aber ich könnte darauf verzichten. Fotos machen; Schade ohne, aber ok. Supermärkte finden; kann ich auch indem ich frage. Hütten buchen und finden; etwas komplizierter, aber ich habe ja ein Zelt. Routen planen; tatsächlich wichtig, wenn ich an einen bestimmten Ort will. Außer ich mache es so wie meine dänischen Bekanntschaft und lasse an jeder Weggabelung den Zufall beziehungsweise die Nase entscheiden.&lt;/p></description></item><item><title>Eine kleine Tour</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-10-ein-kleine-tour/</link><pubDate>Wed, 10 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-10-ein-kleine-tour/</guid><description>&lt;p>Bis um 9 schlafe ich mich aus. Das tut gut, meine Erschöpfung von gestern scheint weg. Ich habe gestern entschieden, heute nur bis zur mir empfohlenen
&lt;a href="https://ut.no/hytte/10509/fnhuskoia" target="_blank" rel="noopener">DNT Hütte Fønhuskoia&lt;/a> zu fahren. 60km, 1100hm lassen mir genug Zeit, den Morgen entspannt zu gestalten. Der Dauerregen lockt mich nicht nach draußen.&lt;/p>
&lt;p>Um elf breche ich dann auf, alles ist nass. Ich fühle mich sehr träge, trete kaum in die Pedale und rolle so dahin. Nach wenigen Kilometern mache ich Pause,in der Hoffnung meine Motivation zu finden. Der Regen ist etwas weniger unangenehm im Sitzen, aber es wird
kalt. Ich esse Knäckebrot mit Karamellkäse und Himbeermarmelade (meine aktuelle Standardmahlzeit) und telefoniere mit Oma.&lt;/p></description></item><item><title>Der Berg ruft</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-09-derbergruft/</link><pubDate>Tue, 09 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-09-derbergruft/</guid><description>&lt;p>Ich bin früh wach, kurz nach 4 Uhr. Das ist gut; ich möchte heute über 100km fahren und den höchsten Punkt der geplanten Runde (Capital to Mountain Gravel Loop von
&lt;a href="cyclenorway.com">Cycle Norway&lt;/a>) anfahren. Trotzdem brauche ich sehr lange, um loszukommen. Erst verstecke ich mich in meinem Schlafplatz vor der Kälte. Als es mir dann warm genug ist, in die Gänge zu kommen, sehen die Mücken das leider ähnlich. Also gleiches Spiel wie gestern: ich renne herum, versuche den Mücken zu entfliehen. Mein Fahrrad versuche ich größtenteils mit Oberkörper im Zelt zu packen, nur die Extremitäten schauen raus. Irgendwann ist es geschafft, zumindest verheilen die Stiche der winzigen Mücken ziemlich schnell.&lt;/p></description></item><item><title>Supermärkte</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-08-supermaerkte/</link><pubDate>Mon, 08 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-08-supermaerkte/</guid><description>&lt;p>Morgens, wie abends, als erstes: Schwimmen gehen. Wie immer tut es unglaublich gut, wie ein Neustart.&lt;/p>
&lt;p>Danach brauche ich sehr lange um fertig zu werden, zusammen zu packen, die Hütte hinter mir aufzuräumen. Wenn man richtig kochen und abwaschen kann, braucht das halt auch Zeit. Als ich gerade fertig bin um aufzubrechen, grüße ich die fit aussehende, ältere Norwegerin, die mit ihrem Hund vorbei kommt. Sie bewohnt eine der benachbarten Hütten. Wir kommen ins Gespräch, sie lädt mich ein, bei ihr eine Dose Cola zu holen. Ich erzähle ihr von meinen Plänen und meiner Route („I think you are very tough“, kriege ich zurück). Ich frage sie, wann ich in der Richtung auf einen Supermarkt stoßen werde. Sie sagt, gar nicht. Ich hatte damit gerechnet, heute einkaufen zu gehen. Selber haben sie auch kaum Vorräte mehr, die sie sonst mit mir geteilt hätte. Ich stelle mich auf zwei Tage Haferflocken ein, so lange sollte ich auskommen. Von ihr bekomme ich dann noch Pølser (Wurst) und Schokolade in die Hand gedrückt, was sie noch da haben. Ich freue mich nicht auf zwei Tage Haferflocken, aber weiß, dass ich fürs Erste auskomme.&lt;/p></description></item><item><title>Wildnis oder so</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-07-wildnis/</link><pubDate>Sun, 07 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-07-wildnis/</guid><description>&lt;p>Das Wasser plätschert an den Steinstrand, dort wo es auf Boote trifft klingt es ein wenig anders, schärfer. Im Hintergrund das allgegenwärtige Rauschen - nur ist es hier nicht das Rauschen tausender Autos, mir sonst so vertraut, hier ist es das Rauschen des Wasserfalls in der Ferne. Wie tausende kleine Kiesel klingt der Regen, der beginnt während ich im See stehe. Der Tag endet so ähnlich wie er begonnen hat.&lt;/p></description></item><item><title>Irgendwohin</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-06-irgendwohin/</link><pubDate>Sat, 06 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-06-irgendwohin/</guid><description>&lt;p>Ich bin jetzt Mitglied des
&lt;a href="dnt.no">norwegischen Wandervereins&lt;/a>. Für nur 5€ übernachte ich in deren Hütte, 40€ wären es als Nichtmitglied - da lohnen sich die 35€ Mitgliedsbeitrag schon nach einer Nacht. Und diese
&lt;a href="https://ut.no/hytte/10778/katnosdammen" target="_blank" rel="noopener">Hütte&lt;/a>…&lt;/p>
&lt;p>Heute morgen war ich mit putzen und packen beschäftigt. Habe lange mit meinen Eltern telefoniert. Dann die Fähre nach Oslo, viel rumüberlegen, wie ich meine Zeit verbringen möchte. Ich fühle mich ein wenig träge, nicht super motiviert. Ich weiß einfach nicht so richtig, was richtig für mich ist. Zumindest erst einmal weiter zu ziehen, scheint mir aber keine schlechte Idee. Die Hütten des DNT scheinen eine gute, entspannte Option - aber dafür noch einen Hüttenschlafsack kaufen? Ich habe eigentlich ja mehrere zuhause. Irgendwann ringe ich mich dazu durch, organisiere mir Mitgliedschaft, Universalschlüssel für die Hütten und Hüttenschlafsack.&lt;/p></description></item><item><title>Was jetzt?</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-05-wasjetzt/</link><pubDate>Fri, 05 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-05-wasjetzt/</guid><description>&lt;p>Wie soll es weitergehen? Soll es überhaupt weitergehen? Mein Bedürfnis nach Gemeinschaft ist so groß, dass ich sogar überlege, meine Radreise zu beenden u# nd mir eine Beschäftigung mit Menschen zu suchen. Oder soll ich meine Akkus auf einem Festival wieder aufladen? Darüber möchte ich mir heute klar werden.&lt;/p>
&lt;p>Mein greifbareres Ziel heute: eine Regenjacke kaufen. Morgens habe ich zur Sicherheit unter der Dusche noch einmal getestet, ob meine aktuelle Jacke tatsächlich an ihrem Lebensende angekommen ist. Sie ist es. Neben ein paar Löchern, die ich vor meiner Abfahrt übersehen hatte, sind auch die Nähte nicht mehr in der besten Form. So möchte ich nicht im norwegischen Regen hängen bleiben. Eine passende Jacke für mich zu finden, wird eine Herausforderung. Gleich zwei große Fahrradläden (an verschiedenen Enden der Stadt) haben nichts in meiner Größe. Meine Schultern sind zu breit für die größten Frauengrößen, meine Hüften zu breit für die größten Männergrößen. Ein bisschen nervig, aber auch lächerlich. So klein sind die Norweger*innen ja auch nicht. Zufällig komme ich bei Odlo vorbei und finde eine Jacke, die genau richtig und bezahlbar ist. Mit dem französischen Verkäufer tausche ich mich über Fahrradrouten in Norwegen aus.&lt;/p></description></item><item><title>Regenoslo</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-04-regenoslo/</link><pubDate>Thu, 04 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-04-regenoslo/</guid><description>&lt;p>Ich ergebe mich dem Regen. Die zur Jacke passende Kapuze habe ich daheim vergessen, aber vielleicht ist das auch egal – regendicht ist der Rest der Jacke nämlich auch nicht mehr. Kalt wird es auf Dauer.&lt;/p>
&lt;p>Trotz Regen laufe ich ein wenig durch Oslo. Zumindest ist die Stadt nicht überlaufen. Sie gefällt mir gut; ich finde viele der modernen Gebäude gut gelungen. Ich kaufe neues Gas für meinen Kocher. Eigentlich wollte ich mir auch einen faltbaren Kaffeefilter kaufen, aber die (umgerechnet) 40 € dafür konnte ich mir dann doch verkneifen.&lt;/p></description></item><item><title>Norwegenträume</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-03-norwegentraueme/</link><pubDate>Wed, 03 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-03-norwegentraueme/</guid><description>&lt;p>Ganz früh geht es los. Mein Schlafplatz ist unbequem genug, dass ich mich nicht noch einmal umdrehe. Meine Haferflocken hatte ich abends eingeweicht, also muss ich sie nicht einmal kochen. Innerhalb einer Stunde ist alles gepackt und eine Strecke für den Tag geplant. Es wird wieder viel an großen Straßen entlanggehen, aber meistens auf Fahrradwegen.&lt;/p>
&lt;p>Gestern habe ich die Grenze überschritten. Die Norweger überholen respektvoller, lassen mir 1-2 Meter Platz, und ich fühle mich nicht, als ob ich vom nächsten LKW in den Straßengraben gedrängt werde. Mitten am Tag sehe ich Rehe und sogar ein Rehkitz in der Ferne.&lt;/p></description></item><item><title>Zivilisation</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-02-zivilisation/</link><pubDate>Tue, 02 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-02-zivilisation/</guid><description>&lt;p>Die warme Hühnergeschmackbrühe (vegan) mit den Ramennudeln wird zum Höhepunkt des Tages. Salz, Geschmacksverstärker, Fett – was will man mehr vom Leben?&lt;/p>
&lt;p>Heute war ein auf ähnliche Weise frustrierender Tag wie gestern. Sobald ich meinen einsamen Lagerplatz mit seinen Unmengen Blaubeeren verlasse, treibe ich mich über viele große Straßen. Wenn der Weg mal nicht über die Straße führt, stellt er sich häufiger als nicht oder kaum passierbar heraus.&lt;/p>
&lt;p>Ich sehne mich nach Wildnis, weit weg von den vielen Autos. In den letzten Tagen hatte ich mich eher nach Interaktion und Menschen gesehnt. Der harte Asphalt, die Fast-Food-Ketten und Raststätten bieten aber leider nicht den fruchtbarsten Boden für Austausch. Zusätzlich kommen mir die Menschen verschlossener vor. In Dänemark wurde ich oft laut und enthusiastisch zurückgegrüßt, hier werde ich oft kaum zur Kenntnis genommen.&lt;/p></description></item><item><title>Sonne</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-01-schwedischekueste/</link><pubDate>Mon, 01 Jul 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-01-schwedischekueste/</guid><description>&lt;p>Das erste, was ich morgens tue: in den See hüpfen. Mit der goldenen Morgensonne die über ihm steht kann ich es mir nicht verkneifen. Kühl, aber sehr angenehm.&lt;/p>
&lt;p>Nach nur einem Tag Regen und grau schon genieße ich die kräftige Sonne die mein Zelt trocknet. Daniel ist schon wach und bietet mir Kaffee an. Ich sammele frische Blaubeeren für meinen Porridge und teile welche mit Daniel.&lt;/p>
&lt;p>Heute verlasse ich den European divide Trail um mich nach Norwegen durchzuschlagen. Schnell hinterfrage ich diese Entscheidung, als ich auf einer Bundesstraße zwischen Autos, LKW und Straßenrand klemme. Ich bin dankbar für mein neue Warnweste, dank dieses übermodischen Accessoires kann zumindest niemand behaupten mich zu übersehen.&lt;/p></description></item><item><title>Regenträgheit</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-30-imhinterland/</link><pubDate>Sun, 30 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-30-imhinterland/</guid><description>&lt;p>Morgens verlasse ich mein Zelt nur, wenn es unbedingt nötig wird. Ich höre die Regentropfen auf mein Zelt prasseln und gestalte meinen Morgen, soweit es geht, drinnen. Ich koche meinen Porridge (mit maximalem Abstand zu den hitzeempfindlichen Zeltwänden), schreibe noch ein wenig Blogeinträge nach und fange umständlich an, meine Taschen zu packen. Irgendwann höre ich Nick, der durch den See zu mir geschwommen ist und mir zuruft, ich solle doch zu ihnen kommen.&lt;/p></description></item><item><title>Weggefährt:innen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-29-weggefaehrten/</link><pubDate>Sat, 29 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-29-weggefaehrten/</guid><description>&lt;p>Die letzten Wochen waren einsam. Trotz der vielen wunderbaren Begegnungen mit Menschen. Es ermüdet mich, jeden Tag so viele Entscheidungen alleine zu treffen, alleine verantwortlich zu sein für meine Sicherheit, mein Essen, meine Freude.&lt;/p>
&lt;p>Ich gehe davon aus, dass der Norden Schwedens noch einsamer ist, hunderte Kilometer nichts als Wald. Die Idee, dem European Divide Trail in diese Einsamkeit zu folgen, reizt mich gerade wenig.&lt;/p>
&lt;p>Mit einer etwas diffuseren Variante dieser Gedanken starte ich in den Tag. Ein wenig lustlos darauf, weiter zu radeln, mich dafür bereit zu machen.&lt;/p></description></item><item><title>Akkus leer</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-28-akkuleer/</link><pubDate>Fri, 28 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-28-akkuleer/</guid><description>&lt;p>Um 4 Uhr werde ich wach, habe schlecht geschlafen vor lauter Mückenstichen und Periodenschmerzen. Zumindest habe ich so ganz viel Zeit, die Fähre zu finden.&lt;/p>
&lt;p>Die lohnt sich auch. Die Schilder an der Fähre zeigen nur Fahrradverbote, aber keines zeigt, wo Fahrräder dann tatsächlich hingehören. Also folge ich den Autoschildern und frühstücke vor der Schranke. Noch dürfen wir nicht rein.&lt;/p>
&lt;p>In Pole Position fahre ich in den Bug der Fähre. Witzig, mit dem Fahrrad vor den LKWs eingewiesen zu werden. Die Überfahrt verbringe ich quer über drei Sitze verteilt in tiefem Schlaf.&lt;/p></description></item><item><title>Abwege abwägen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-27-abwege/</link><pubDate>Thu, 27 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-27-abwege/</guid><description>&lt;p>Der Rahmen meines Fahrrads gräbt sich in meine Schulter. Es rutscht ein wenig. Ich spanne alles an, um es und mich stabil zu halten. Meine Beine zittern. Mein Herz rast. Schätzungsweise 20 Höhenmeter habe ich schon, 10 fehlen mir noch. Umkehren kann ich nicht. Wenn ich mich und das Fahrrad nicht unter Kontrolle halte, fallen wir. Die meisten Taschen sind ab, mindestens 15 kg wiegt mein Fahrrad aber sicherlich trotzdem.&lt;/p></description></item><item><title>Pyt</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-26-pyt/</link><pubDate>Wed, 26 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-26-pyt/</guid><description>&lt;p>Anscheinend ist „Pyt“ das dänische Äquivalent von „Ja mei“. Diese Lebenseinstellung übe ich heute.&lt;/p>
&lt;p>Ich übe „Pyt“ erst wegen der Hitze. Wenn der Asphalt sie speichert und an mich abgibt, sind 26 Grad für mich unerträglich.&lt;/p>
&lt;p>„Pyt“ ist die einzig richtige Antwort, als mein Reifen dann platt ist und ich versuche, den tubeless Reifen zu flicken. Pyt, als das Provisorium nicht hält, das Werkzeug nicht das richtige ist und ich am Straßenrand mit Nadel und Faden den Mantel nähe.&lt;/p></description></item><item><title>Öffnungszeitensprints</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-25-nachskals/</link><pubDate>Tue, 25 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-25-nachskals/</guid><description>&lt;p>Bis um Viertel vor drei tingele ich durch den Tag. Dann nicht mehr. Ich merke, dass der Laden, bei dem ich noch meinen E-Reader abholen will, nur bis 19 Uhr auf hat. Vier Stunden also, wenn ich ihn noch heute abholen will. Noch 80 km und einige hundert Höhenmeter. Also trete ich richtig in die Pedale. Es macht Spaß, durch die Landschaft zu fliegen; nur einmal bin ich traurig, nicht anzuhalten – einmal für einen See, einmal für einen Kiosk. Ich habe Musik im Ohr, die mich schon jahrelang beim Sport begleitet, der Rhythmus treibt mich voran.&lt;/p></description></item><item><title>Dänische Heide</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-24-indaenemark/</link><pubDate>Mon, 24 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-24-indaenemark/</guid><description>&lt;h2 id="tag-15-240624">Tag 15: 24.06.24&lt;/h2>
&lt;p>Manchmal ist der Hopsalauf die einzig mögliche Form der Fortbewegung. So fühle ich mich gerade. Seit ich an meinem Schlafplatz angekommen bin, sprühe ich ein wenig vor Freude und Glück.&lt;/p>
&lt;p>Jetzt gehe ich in dieser Heidelandschaft spazieren. Das dänische Wort dafür kann ich leider nicht aussprechen, aber diese gefällt mir sehr gut. Die Frau, die mir am frühen Abend meine Flaschen aufgefüllt hat (und noch eine Limo geschenkt) hat mir geraten, diese Heide als Schlafplatz aufzusuchen.&lt;/p></description></item><item><title>Nach Dänemark</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-23-nachdaenemark/</link><pubDate>Sun, 23 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-23-nachdaenemark/</guid><description>&lt;h2 id="tag-15-230624">Tag 15: 23.06.24&lt;/h2>
&lt;p>Ich habe es heute ans Meer und nach Dänemark geschafft. Ich bin gerade sehr langsam unterwegs. Ich verdächtige dass das an der veränderten Geometrie seit der Sattelanpassung liegt und werde das morgen zurück bauen. Oder ich habe bei meiner Pause in Hamburg ganz besonders schnell Kondition abgebaut.&lt;/p>
&lt;p>Ich habe mich heute mehrmals ganz entspannt im Schlafsack noch mal umgedreht. Der einsetzende Nieselregen hat mich dann aber doch ganz schnell aus dem Schlafsack geworfen. Bei meinen Gastgeber*innen gab es noch lecker Kaffee und Frühstück. Wir haben uns herzlich voneinander verabschiedet, sie haben sich sogar für meinen Besuch bedankt.&lt;/p></description></item><item><title>Neustart</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-22-neustart/</link><pubDate>Sat, 22 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-22-neustart/</guid><description>&lt;h2 id="tag-15-220624">Tag 15: 22.06.24&lt;/h2>
&lt;p>Endlich wieder unterwegs. Morgens noch mehr Material versorgt, letzte Laptoparbeit erledigt, mich von Marei verabschiedet. Marei hat bemerkt, wie gern ich die Veggie-Fleischpflanzerl (über dieses Wort haben sich meine Nordeutschen Gastgeber gerade amüsiert, deswegen muss ich es sowieso nennen), aus ihrem Kühlschrank wegfuttere, und mir noch eine Tüte davon mitgegeben. Sehr guter Radl-Eiweiß-Snack. Dann noch ein letztes Hamburger Franzbrötchen.&lt;/p>
&lt;p>Der Weg zieht sich zwischendurch. Viele Fahrradwege entlang großer Straßen. Mittlerweile bin ich von abwechslungsreichen Waldwegen verwöhnt, und langweile mich auf den geteerten Wegen. Ein bisschen langsam bin ich auch, habe wohl meinen Rhythmus noch nicht ganz gefunden. Als dann doch ein Waldweg auftaucht lässt sich ein Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht wischen.&lt;/p></description></item><item><title>Hamburch</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-21-hamburch/</link><pubDate>Fri, 21 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-21-hamburch/</guid><description>&lt;h2 id="tag-11-14-1806-210624-wenige-km-und-hm">Tag 11-14: 18.06.-21.06.24, wenige km und hm&lt;/h2>
&lt;p>Wenn ich anhalte, verfliegt die Zeit. Fünf volle Tage schon in Hamburg, gefühlt zwar immer wieder gut verbracht, dann aber doch schnell vorbei.&lt;/p>
&lt;p>Kontextfreie Momentaufnahme: Bei Franzbrötchen (elbgold!) und Kaffee lasse ich mich von dem Martin Suter in den Bann ziehen. &lt;em>Die dunkle Seite des Mondes&lt;/em> hatte ich in der Lüneburger Heide geschenkt bekommen. Ein Buch was mich berührt hat, auf Reisen genommen hat, aber auch viel noch Einzuordnendes übrig lässt.&lt;/p></description></item><item><title>Bei Marei</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-17-bei-marei/</link><pubDate>Mon, 17 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-17-bei-marei/</guid><description>&lt;h2 id="tag-10-17062024-0-km-0hm">Tag 10: 17.06.2024, 0 km, 0hm&lt;/h2>
&lt;p>Heute bei Marei in Wandsbek, Hamburg. Wir gehen zusammen spazieren, kochen zusammen, schauen ins Gebrauchtwarenhaus Stilbruch. Marei und ich sind sehr vertraut mit einander, das ist ein entspanntes Miteinander.&lt;/p>
&lt;p>
&lt;picture>
&lt;source data-srcset="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu7725443839785449285.webp 400w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu9545013487657526553.webp 600w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu5513376373940261778.webp 800w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu9618230887118660585.webp 1000w" srcset="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu7725443839785449285.webp 400w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu9545013487657526553.webp 600w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu5513376373940261778.webp 800w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu9618230887118660585.webp 1000w" type="image/webp">
&lt;source data-srcset="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu3389817199041078712.jpg 400w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu4374394997612531165.jpg 600w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu17648669144003136973.jpg 800w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu3875165320879259323.jpg 1000w" srcset="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu3389817199041078712.jpg 400w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu4374394997612531165.jpg 600w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu17648669144003136973.jpg 800w, https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855_hu3875165320879259323.jpg 1000w" type="image/jpeg">
&lt;img loading="lazy" src="https://dev.emma-unterwegs.net/images/2024/06/img_3855.jpg" alt="" />
&lt;/pi</description></item><item><title>Ja sagen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-16-ja-sagen/</link><pubDate>Sun, 16 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-16-ja-sagen/</guid><description>&lt;h2 id="tag-9-16062024-105-km-550-hm">Tag 9: 16.06.2024, 105 km 550 hm&lt;/h2>
&lt;p>Um 4 Uhr war ich heute wach. Ich male mir aus, dass ich vormittags schon in Hamburg ankomme, wenn ich bald losfahre. Dann merke ich, dass ich noch müde bin und erlaube mir, auszuschlafen. Es ist 8 Uhr als ich das nächste Mal wach werde. Kaum habe ich die Augen auf, ruft mir ein Paar zu: “Frühstück?”. Die beiden gehen mit ihren vier Hunden Gassi – und ich sage ja.&lt;/p></description></item><item><title>Auf den European Divide Trail</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-15-auf-den-european-divide-trail/</link><pubDate>Sat, 15 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-15-auf-den-european-divide-trail/</guid><description>&lt;h2 id="tag-8-15062024-90-km-230-hm">Tag 8: 15.06.2024, 90 km, 230 hm&lt;/h2>
&lt;p>Der erste Tag auf dem European Divide Trail. Das ist eine Route, die Andy Cox zusammengestellt hat und der ich bis an die norwegisch-russische Grenze folgen möchte. Der Trail verläuft direkt hinter Martinas Haus und ich fahre keine 50 Meter, um auf die Route zu stoßen.&lt;/p>
&lt;p>Ich weiß, dass ich heute nicht sehr weit fahren muss – 200km ganz bis Hamburg zu Marei schaffe ich nicht an einem Tag, und über zwei Tage sind sie dann sehr großzügig aufgeteilt. Ich fahre also entspannt gegen 12 Uhr aus Hannover los, verabschiede mich noch herzlich von Martina und Mo. Jetzt wird der Weg richtig spannend. Andy Cox hat eine wirklich abwechslungsreiche Strecke zusammengesucht, über Wege die mit meinem Fahrrad gerade noch fahrbar sind – aber es ist harte Arbeit. Das erste Mal habe ich mit Mücken zu kämpfen und halte nur so kurz an wie nötig. Die arabischen Süßigkeiten, die Mos Mutter mitgebracht hat, sind zwar von der Fahrt schnell zerbröselt, schmecken aber immer noch herrlich.&lt;/p></description></item><item><title>Bei Mo</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-14-bei-mo/</link><pubDate>Fri, 14 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-14-bei-mo/</guid><description>&lt;h2 id="tag-7-7km-hm">Tag 7: 7km, ?hm&lt;/h2>
&lt;p>Heute ist Pausentag, oder Mo-tag. Auf geschätzt 7 km komme ich ausschließlich, weil ich mich (erfolglos) auf die Suche nach einem Fahrradladen mache um meine angeschlagene Kurbelgarnitur austauschen zu lassen.&lt;/p>
&lt;p>Ich darf heute hauptsächlich Mos Familien kennenlernen. Mit Mos Doma (kurz für deutsche Oma, bei ihr im Haus durfte er während Corona lernen und arbeiten) kochen wir arabisch-lecker. Doma und ich sind dankbar für Mos Kochfähigkeiten. Dann lerne ich seine Schwester und Mutter kennen, sie bringen herrliche arabische Süßigkeiten mit (die Maamoul mit Kardamom wecken einen ungekannten Glauben). Solch wunderbare Menschen haben ihn geprägt. Mo ist in Damaskus aufgewachsen. Es steckt viel Schönheit darin, wie er die beiden Kulturen vereint. Sein Deutsch ist von dem Poetischen des Arabisch geprägt, er malt Bilder mit Worten. Als Deutschland das EM-Eröffnungspiel gewinnt, ist er voller wilder Euphorie. Hupend fahren wir im Smart durch die Innenstadt. Wir essen noch leckeren Döner (den angeblich besten Döner Niedersachsens) und gehen über zu sanften Gesprächen.&lt;/p></description></item><item><title>Zu Mo</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-13-zu-mo/</link><pubDate>Thu, 13 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-13-zu-mo/</guid><description>&lt;h2 id="tag-6-13062024-124km-320hm">Tag 6: 13.06.2024, 124km, 320hm&lt;/h2>
&lt;p>Ich durfte nach einem Lena-WG-Frühstück in einen relativ entspannten Tag starten. Heute war mein Hauptziel, Mo zu erreichen. Eine einfache und unspektakuläre Strecke.&lt;/p>
&lt;p>Ich werde von Mo und seiner deutschen Familie Martina (er nennt sie Tante, auf Arabisch) in Empfang genommen, die beiden fragen sofort meine Bedürfnisse ab und ich werde bestens versorgt. Sogar mein Fahrrad kriegt zum ersten Mal eine Dusche. Ich wusste, dass ich mich bei Mo wohl fühlen würde und Freude haben würde ihn weiter kennenzulernen. Aber auch Martina ist ein besonderer Mensch, sie hat wirklich echtes Interesse und stellt uns beiden immer wieder spitzfindige Fragen. Sie fragt mich was Glück (für mich) ist. Auch wenn wir diese Frage nicht fertig beantworten konnten habe ich doch ein wenig davon gefunden.&lt;/p></description></item><item><title>Rennsteig</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-12-rennsteig/</link><pubDate>Wed, 12 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-12-rennsteig/</guid><description>&lt;h2 id="tag-5-12062024-163km-1510hm">Tag 5: 12.06.2024, 163km, 1510hm&lt;/h2>
&lt;p>Um 4:30 Uhr bin ich wach. Ich repariere zuerst meine Hose, sie kriegt einen Flicken aus Handschuhstoff. Nach Tee und Frühstück radle ich in den ersten Sonnenstrahlen los, die mich aber noch nicht wirklich wärmen.&lt;/p>
&lt;p>Ich kläre meinen Schlafplatz ab und plane noch mal meine Strecke Richtung Göttingen. Sie schaut hügelig aus, aber machbar. Ich unterschätze sie in diesem Moment noch.&lt;/p>
&lt;p>Beim Bäcker bin ich stolz als ich zum ersten Mal nach Brötchen statt Semmel frage, auch wenn mir das Wort nur schwer über die Lippen kommt. Ich oute mich dann doch als Bayern als ich nach dem Zwetschgen (Pflaumen!) Kuchen frage. Wie auch immer bezeichnet, ist er eine sehr willkommene und leckere Stärkung.&lt;/p></description></item><item><title>Deutsch-deutsche Grenzen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-11-deutsch-deutsche-grenzen/</link><pubDate>Tue, 11 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-11-deutsch-deutsche-grenzen/</guid><description>&lt;h2 id="tag-4-11062024-117-km-1460-hm">Tag 4: 11.06.2024, 117 km, 1460 hm&lt;/h2>
&lt;p>Immer wieder ging es heute hin und her zwischen Thüringen und Bayern, im landschaftlich wunderschönen grünen Band hängt so viel Geschichte von einem gespaltenen Deutschland. Hinter der Grenze schauen die Häuser anders aus, die Infrastruktur ist schlechter, es gibt weniger Wirtshäuser, ich werde weniger zurückgegrüßt. Die Landschaft ist spannend, die Hügel machen Spaß und die Wege sind abwechslungsreicher – statt Asphalt und simplen Forstwegen muss ich mich zum ersten Mal auch ein wenig anspruchsvollere Wege rauf und runter kämpfen. Dafür zwingen mich Umbauarbeiten zwischendurch auf eine Bundesstraße, die ich möglichst schnell hinter mich bringe. Die unwegsamen Sträßchen genieße ich dafür umso mehr – ich fühle mich wirklich auf meinem Fahrrad zuhause.&lt;/p></description></item><item><title>Ankommen</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-10-ankommen/</link><pubDate>Mon, 10 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-10-ankommen/</guid><description>&lt;h2 id="tag-3-10062024-146km-443hm">Tag 3: 10.06.2024, 146km, 443hm&lt;/h2>
&lt;p>Die letzten Tage haben sich gehetzt angefühlt, ich bin mehr für ein Ziel als für den Weg geradelt. Auch heute hatte ich das Gefühl, ich muss aufholen. Dank Fahrradproblemen bin ich schließlich gestern statt 200 km „nur“ knapp 160 km gefahren und auch heute erst mittags losgekommen, nach vorübergehender Reparatur. Es gibt einen halbwegs guten Grund für meinen Zeitdruck: ich will meinen lieben Freund Mo in Hannover erwischen, also am besten vor Donnerstag dort ankommen. Gleichzeitig mache ich mir vermutlich mehr Stress als nötig und vergesse ganz, dass ich auf Reisen bin. Erlaube mir kaum Pausen, und in den wenigen Pausen hocke ich mich an den Wegesrand, um mich möglichst schnell mit Essen aufzufüllen.&lt;/p></description></item><item><title>Breakdown</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-09-breakdown/</link><pubDate>Sun, 09 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-09-breakdown/</guid><description>&lt;h2 id="tag-2-09062024-157-km-772-hm">Tag 2: 09.06.2024, 157 km, 772 hm&lt;/h2>
&lt;p>Ein fast explosionsartiges Knacken aus meinem Antrieb. Ich höre auf zu treten und schaue nach unten zwischen meine Beine. Mein Kettenblatt ist ausgerissen.&lt;/p>
&lt;p>Ich bin sehr früh gestartet, vor 6:00 Uhr saß ich schon auf meinem Fahrrad. Ich genieße es, Sonntagmorgens durch die Dörfer zu fahren. Es ist so ruhig, so unberührt. Ich muss mir keine Sorgen um Autos machen. Die ersten 50 km sind schon um 8:15 Uhr erledigt.&lt;/p></description></item><item><title>„Gute Laune“ statt London Blues</title><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-08-gute-laune-instead-of-blues-of-london/</link><pubDate>Sat, 08 Jun 2024 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-06-08-gute-laune-instead-of-blues-of-london/</guid><description>&lt;h2 id="tag-1-08062024-83-km-333-m-höhenunterschied">Tag 1: 08.06.2024, 83 km, 333 m Höhenunterschied&lt;/h2>
&lt;p>Meine Schuhe klicken in meine Pedale, links, rechts. Richtig? Richtig? Beim rechten muss ich ein bisschen fummeln, bis ich es gefunden habe. Klick. Ich fahre schon. Ich spüre, wie das Fahrrad mich übersetzt, und ich trete in die Pedale, um auf der glatten Straße Meter zu machen. Ich sehe meine Mutter und meinen Bruder hinter mir schrumpfen, mein Vater tritt neben mir in die Pedale.&lt;/p></description></item><item><title/><link>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-06-pictures/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://dev.emma-unterwegs.net/posts/2024-07-06-pictures/</guid><description/></item></channel></rss>